GII 2010

Jahresversammlung

Jahresbericht des Präsidenten

Der Präsident A. Kounitzky

Ausserordentliche Generalversammlung am 08.09.2010 16.00 Uhr im SIA Haus, Selnaustr. 16, Zürich, zur Genehmigung des revidierten GII Reglements. Einladungen werden rechtzeitig verschickt.


Jahresbericht des Präsidenten Jahr 2009

Das Jahr 2009 war das 1. Jahr mit dem neuen Präsidenten Alexandre Kounitzky.

Personelles
Leider hat unser langjähriges und sehr aktives Vorstandsmitglied Markus Henne seinen Rücktritt aus unserem Vorstand gemeldet. Wir bedauern sein Ausscheiden sehr, hoffen dennoch, dass wir noch lange auf seine wertvolle Unterstützung zählen können. Aus beruflichen und familiären Gründen (beide im Wachsen begriffen) findet Markus keine Zeit mehr, um sich bei uns als Vorstandsmitglied voll zu engagieren und möchte uns lieber mit punktuellem effizienten Beistand unterstützen. Wir schätzen seine Einstellung sehr und danken unserem lieben Kollegen herzlich für seine wertvolle Arbeit in unserer Mitte.Seit 2008 hat Judith Wild unser gii-Sekretariat geführt. Die steigende berufliche Belastung und die Distanz haben sie dazu bewegt, sich auf Ende 2009 zurückzuziehen. Obwohl wir ihren Abgang bedauern, haben wir Verständnis für ihre Situation und danken ihr herzlich für die Unterstützung, die sie uns während dieser zwei Jahre gegeben hat.
In Folge der Abgänge von 2009 müssen wir einerseits das Vereinssekretariat neu besetzen. Diese Neubesetzung ist umso dringender, als die neue Person die Sekretariate sowohl von der gii als auch von der BZ T/I zu führen hat. Andererseits suchen wir ein oder sogar zwei neue Vorstandsmitglieder. Unsere Mitglieder werden aufgerufen, sich für einen Beitritt in unseren sympathischen Vorstand zu melden!

AKTIVITÄTEN 2009

Im Jahr 2009 wurden folgenden Projekte vorangetrieben:

Anpassung der Ziele der gii

Als Vorstufe zur Redaktion einer neuen Broschüre hat der Vorstand die Definition der Ziele und der Aktivitäten der gii aktualisiert.
Neue definierte Ziele sind z.B.: - die Förderung von Technologien und Prozessen, die unser Wohlbefinden und die Nachhaltigkeit von Umwelt und Ressourcen steigern oder - die Förderung der von der gii vertretenen Ingenieurberufen.

Zudem strebt die gii ihre Identität als SIA-Fachverein hervorzuheben an und in SIA-Projekten vertreten zu sein. Beispiele: „Energie in der Industrie“ (aktuell) oder „SIA-Passerelle im Energiebereich“ (in Besprechung).

Projekt Energieeffizienz in der Industrie

Das Projekt geht schrittweise voran, allerdings mussten wir 2009 auch einige Rückschläge hinnehmen. Das Konzept, das wir in Zusammenarbeit mit STV-UTE realisiert haben, steht seit über einem Jahr still. Das Problem ist, dass die gii selbst nur wenig Know-how in Energieberatung besitzt und Dritte (Fachleute, Organisationen, etc.) ihr praktisches Know-How nicht preisgeben wollen oder uns als Konkurrenten betrachten. Tatsache ist jedoch, dass im Gegensatz zu den Grossunternehmen, trotz bestehender Angebote, im Bereich der KMU’s auf dem Gebiet noch zu wenig realisiert wurde.

Kontakte mit Privat-Firmen mit guter Erfahrung in der Energie-Beratung haben vorerst aus Kostengründen wenig gebracht. Der Durchbruch ist erst Ende Jahr gekommen, als unser Projektleiter, Martin Denz, uns in Verbindung mit Dr. Ernesto Engel, Präsident Kunststoffverband gebracht hat. Im Rahmen des Kunststoffverbandes werden für nächsten September zwei Seminare vorbereitet, eines im Raum Aarau (Kunststoff-Ausbildungs- und Technologiezentrum Aarau mit FH Brugg/Windisch) und eines an der FH Rapperswil.

Anlässe

· Opernabend (AMIV GoesOpera)

Am 27.1.09 trafen wir uns im Opernhaus Zürich mit Musik liebenden Studenten für eine Führung durch das Haus (man wollte ja wissen, was sich da so bewegt), um uns anschliessend auf die besten Plätzen setzen zu können, um die Oper "Die Fledermaus" von J. Strauss zu geniessen. Anschliessend, trotz anstehenden Prüfungen, hat man sich noch zusammen zu einem Bier getroffen. Dieser Anlass wurde von Martin Borner zusammen mir der AMIV organisiert und durchgeführt.

· Abend zum Thema Berufseinstieg

Am 4. März im Restaurant Palmhof fand unser traditioneller Anlass für Studenten statt. Der Abend wurde diesmal von zwei jungen ETH-Ingenieuren aus der Energiebranche eröffnet; Christof Duthaler, Swissgrid AG, Doktorand an der EPFL und Dr. David Brémaud, Mitgründer der Flisom AG, einer Spin-Off-Firma der ETHZ. Natürlich kamen auch diesmal die Tipps vom Personalfachmann, das feine Abendessen und die angeregten Gespräche nicht zu kurz.

· GV 2009

Am 6. Mai anlässlich der Generalversammlung 2009 hatten die Teilnehmenden Gelegenheit, an einer Führung den Betrieb der USM kennen zu lernen und dabei einen interessanten Einblick in die Produktion und in die Firmengeschichte zu erhalten. Nach dem offiziellen Teil der GV wurde bei einem von der USM offerierten Apéro lebhaft diskutiert. Nach 18.00 Uhr war es Zeit für die Heimreise, mit einem herzlichen Dank an die Mitarbeiter der USM, die ihre Firma mit grossem Engagement vorgestellt haben.

· Besuch der Westside Anlagen

Am 26. August haben wir die „Eingeweide“ des neuen Berner Kaufzentrum „Westside“ besichtigen können. Organisiert durch unseren Vizepräsidenten Niklaus Rutishauser wurden uns die gigantischen Haustechnik-Anlagen dieser von der Neue Brünnen AG zusammen mit Daniel Libeskind realisierten und am 8. Oktober 2008 eingeweihten, nahtlosen Kombination von Einkaufszentrum, Altersresidenz, Hotel, Freizeitzentrum und (Riesen-)Schwimmbad erklärt. Die Teilnahme an diesem Anlass von Kollegen von STV-UTE und aus der Romandie hat uns sehr gefreut. Den Nachmittag haben wir mit einem sympathischen, orientalischen Abendessen auf der Terrasse ausklingen lassen.

· Ingnet-Besuch der Urmacherfirma H. Moser & Cie.

Das Programm Ingnet für Studierende wurde, nach einem Zwischenhalt 2008, weitergeführt. Am 21. Oktober fand unter Leitung unseres Vorstandsmitglieds Martin Borner ein äusserst interessanter Besuch bei der Schaffhauser Uhrmacherfirma H. Moser & Cie, eine der wenigen Uhrmanufakturen, die ihre Werke heute noch selbst entwickelt und montiert. Für diesen Besuch konnten wir nur 16 Teilnehmer (inkl. 3 Vorstandsmitglieder) „rekrutieren“, was für einen solchen Anlass sehr wenig ist.

Die Frage bleibt offen: Wie können wir mehr Studierende und sonstige Teilnehmer auf unseren Anlass aufmerksam machen? Vielleicht wäre die Einführung eines Ressorts „Marketing“ in unserem Vorstand die Lösung?

Übergang der BZ T/I unter Kontrolle der gii

Das Beratungszentrums Technik / Industrie (BZ T/I) bezweckt, vor allem bei KMUs hochstehende SIA-Beraterleistungen zu vermitteln.

Die Idee stammt von unserem Ehrenpräsidenten Robert Guery und vom ehemaligen Präsidenten der Berufsgruppe Technik / Industrie (BG T/I) Herbert Hediger.
Das Projekt startete 2006 unter der Leitung von Robert Guery. Trotz grossem Engagement konnte die BZ T/I aber mangels finanzieller Mittel nicht im geplanten Umfang realisiert werden. 2009 entschloss die BG T/I das BZTI zu sistieren und der gii zur Übernahme anzubieten.

Das BZ T/I soll nun zur gii übergehen und in einer „light“-Version weitergeführt werden. Dadurch können die bisherigen Errungenschaften (Konzept, Website, Prozesse, etc.) sowie das Vereinsvermögen erhalten bleiben und das BZ T/I als Vermittlungsvehikel zwischen Beratern und Ratsuchenden wie Firmen, Juristen (Expertisen), Stadtwerke etc. betrieben werden. Die Projektleitung wird ehrenamtlich neu von Niklaus Rutishauser übernommen. Von der BG T/I wurde uns ein Jahresbeitrag von Fr. 1'000.- zugesichert, die gii wird weiterhin einen Jahresbeitrag im gleichen Umfang leisten. Für den Rest sollen Berater-Registrierungsgebühren und Honorare aus den vermittelten Geschäften den Betrieb finanzieren. Statutarisch wird festgelegt, dass das BZ T/I auf keinen Fall Defizit machen darf (muss selbsttragend sein).

Alexandre Kounitzky

25. März 2010

 

Protokoll der Generalversammlung

Protokoll der GII-GV vom 25. März 2010

Campus UVEK, Ittigen bei Bern

Anwesend: 18 Mitglieder.
Entschuldigt: Egger Hans R., Huon André, Kilchenmann Klaus, Küpfer Peter, Stadtmann Eric, Varonier Robert

Protokoll der GV vom 6. Mai 2009 in Münsingen

Wortmeldung von Hr. Stadler: Das Protokoll war leider nicht auf der Website www.sia-gii.ch sondern auf www.ingnet.ch publiziert.

Keine weiteren Wortmeldungen.

Jahresbericht des Präsidenten

Siehe unten

Die Anlässe hätten mehr Teilnehmer vertragen. Häufig liegt es am Marketing.

Beratungszentrum Technik/Industrie (BZTI) bezweckt die Vermittlung hochwertiger Beratungen an KMU's. Es handelt sich um eine Initiative von Robert Guery (2006). Trotz grossem Engagement konnte das Projekt nicht im geplanten Rahmen wachsen. Die GII übernimmt das Know-How sowie alle Rechte und Pflichten am BZTI und versucht einen wirksamen Neuanfang. Die BGTI sicherte einen Jahresbeitrag von 1000 CHF zu. Weitere Informationen (z.B. Expertenliste) ist auf www.sia-bzti.ch abrufbar.

Finanzielles

Siehe BEILAGEN 2 und 3

Rechnung Kalenderjahr 2009

Der Kassier Freddie Moetsch präsentiert die Rechnung mit einem Gewinn von 2224.60 CHF. Das Vermögen per 31.12.2009 beträgt inkl. Gewinn 105'885.86 CHF. Er erläutert, weshalb das Ergebnis entgegen dem Budget positiv war.

Bericht der Rechnungsprüfung

Der Revisor Thiébaud Mary hat die Jahresrechnung geprüft und empfiehlt sie zur Genehmigung.

Genehmigung des Jahresberichts und der Jahresrechnung

Der Jahresbericht des Präsidenten und die Jahresrechnung werden einstimmig angenommen.

Décharge

Dem Vorstand wird einstimmig die Décharge erteilt.

Genehmigung des Tätigkeitsprogramms, des Budgets 2010 und des Jahresbeitrags

Das Budget geht von einem konservativ gerechneten Ausgabenüberschuss von -10'750 CHF aus (Ausgaben 24'650, Einnahmen 13'900). 6000 CHF davon werden dem Weiterbildungsfonds belastet.

Frage Hr. Oldenziel: Wie wird der Sekretariatsaufwand begründet?
Antwort des Vorstandes: Es wird jemand rekrutiert, um den Mehraufwand durch Pflege der Website, Organisation der Energieeffizienz-Seminare, etc. abzudecken.

Frage Hr. Vonesch: Jedes Jahr CHF 10'000 Verlust budgetiert. Möchte man einen Teil des Vermögens einsetzen, um den Verein weiterzubringen?
Antwort des Vorstandes: Ein Teil (ca. 75'000) ist zweckgebunden für Weiterbildung und Mitgliederwerbung (Geld der ehem. GII Zürich).

Der Präsident erläutert das Tätigkeitsprogramm 2010 (siehe BEILAGE 4)

Der Jahresbeitrag soll unverändert bei 30 CHF belassen werden.

Das Tätigkeitsprogramm und der Jahresbeitrag werden bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme genehmigt.

Anträge

Es liegen keine Anträge vor bzw. werden keine vorgebracht.

Verschiedenes

Frage Hr. Vonesch: Wieviele Aufträge sind über das BZTI gelaufen. Er fragt wegen des erfolglosen BZZ (Bau Zürich), welches in den SIA integriert werden soll.
Antwort des Vorstandes: 2009 gab es nur einen Auftrag. Es gibt immer wieder Anfragen für Expertisen. Die GII möchte den Versuch eines schlanken Neustarts unternehmen mit Niklaus Rutishauser als neuem Projektleiter.

25.3.10/Martin Borner